Azubi Makla Teil 2

Wie in Azubi Makla Teil 1 versprochen hier nun zwei weiter geschichten aus dieser Zeit. Wie schon in im Ersten Teil spielten sich die Geschichten in den ersten zwei Jahren meiner Ausbildung ab.

Die Vertragsänderung

Dem Geschäftsführer war sein Telefontarif zu Teuer und ich sollte mich doch mal schlau machen, ob es nicht auch Tarife gebe, die Mobile Datenkommunikation beinhaltet. Dabei sollten Kombikarten (also SIM Karten sowohl für Handy und Tablet) als auch Prepaid Karten beachtet werden. Beim bisherigen Anbieter sollte recherchiert werden ob gratis SIM Karten nicht schon im Tarif enthalten sind bzw. ob dieser neue Tarife mit solchen Optionen hat.

Meine Gegenüberstellung verschiedener Tarife bei verschiedenen Anbietern war anscheinend Grundsätzlich falsch oder es waren zu wenig Anbieter oder oder oder. Es wurde mehrfach besprochen aber es wurde immer wieder bemängelt, dass das Dokument nicht klar sei (oder das Dokument mir auch nicht klar ist). Es wurde auch immer wieder bemängelt, dass ich nicht bei dem aktuellen Telefonanbieter nachgefragt hatte ob nicht so etwas im Tarif irgendwie drin ist. Für solche Anfragen braucht man immer eine Kundennummer - Als ich sagte, dass mir diese nicht bekannt sei wurde sich mit den Worten "wie sie wissen die nicht? die müsste ihnen doch bekannt sein" beschwert und hastig eine alte Rechnung (die ich eigentlich garnicht sehen durfte) rausgesucht.


An keiner Stelle wurde gesagt wie ich solche Daten aufbereite werden sollen oder in welcher Form es der Ausbilder diese haben will, damit es für Ihm klar wird was gemeint ist. Die Aufgabe wurde mit B und später mit C prioristiert … Irgendwann ist diese Komplett aus meiner Liste verschwunden (nach Rücksprache, was aber teilweise so dargestellt worden ist, als ob ich die Aufgabe einfach vergessen / gestrichen hätte)  … Als dann Tatsächlich irgendwann die Geräte besorgt, die eine mobile Kommunikation benötigen, wurden diese mit irgendwelchen PrePaid-SIM Karten bestückt, die von einem Mitarbeiter besorgt worden sind … Zitat "sehen sie Herr Bonsch warum nicht gleich so" - Ahja

Das Paket nach Taiwan

Der Geschäftsführer hatte viele Partner mit den er irgenwie mal irgenwann (oder auch nicht) zusammen gearbeitet hat. Die Dokumente die eine Kooperation bewiesen hätten, waren zu dem Zeitpunkt schon mehrere Jahre alt. Von den vielen Partnern hatte ich auf Grund der zweit Firma des Geschäftsführers (die bei der ich nicht angestellter war aber dennoch dafür gearbeitet hab) immer nur mit einem zu tun. Dieser Partner ist durchaus eine große Nummer in der Branche aber auch hier lasse ich den Namen weg.

Der Partner war (oder ist) in dem sinne Groß- / Hauptabnehmer einer Software der zweit Firma des Geschäftsführer.  Das produkt wurde von Partner auch immer wieder zu Demonstrationszwecken auf vor Installierten Rechnern angefordert.

So kam es, das ein PC mit der Software installiert wurde und dieser nach Frankreich geschickt werden sollte. Die Aufgabe das Paket zu versendent wurde mir Übertragen mit dem Hinweis das man vorher gerne Rücksprache zum Versandweg bzw Paketdienst haben wollte. Hier spielte sich dann etwas das Selbe drama ab wie in der Vertragsänderung - also es wurde sich seitens des Geschäftsführers beschwert, dass mir die Aufgabe unklar sei bzw meine gegen Überstellung unzureichend ist. Es musste jedoch schnell gehen (der PC sollte schon am nächsten Tag in Frankreich sein) und daher wurde sich spontan für den Transport per DHL mit Abholung entschieden.

Der DHL Bote kam und brachte Frachtpapiere zum handschriftlichen ausfüllen mit. Auf den Frachtbrief schrieb ich in großen Druckbuchstaben (jedoch etwas dünn/unordentlich) "FRANKREICH" drauf. Wie der Ort geschrieben wurde - geschweige den die Postleitzahl wusste ich nicht, den der Geschäftsführer hat immer nur den Ortsnamen gesagt (als ob es eine Selbstverständlichkeit wäre, dass man jedes Nest in Frankreich kennt und auswendig weiß wie man dieses schreibt). Als ich es gerade am raussuchen war und den Geschäftsführer nochmals nach der Postleitzahl fragte, riss mir dieser ziemlich gernervt den Frachtbrief aus der Hand und verschwand in sein Büro.

Das Paket kam jedoch nicht in Frankreich an sondern wurde von DHL nach TAIWAN geliefert - das hat zumindest die Assistens der Geschäftsführung herausgefunden.

Natürlich war das ganze mein Fehler weil der Azubi immer Schuld trägt, das durch das gekritzel des Geschäftführers noch unleserlicher war als mein unschönes "Frankreich" egal - Der eine von mir geschriebene Eintrag war daran schuld.

Mit reichlich verspätung wurde der Rechner dann doch noch richtig zugestellt.

Demächst hier im Blog dann Teil 3 des AzubiMaklas

 

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